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Zucht
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Unsere Einstellung zur Frettchenzucht...
Gerade in den letzten Jahren glauben viele Leute, Welpen
in die Welt setzen zu müssen. Sei es weil sie denken,
die Fähe, die sie besitzen, müsste vor der Kastration
Welpen haben, um sich als Fähe zu fühlen oder
weil sie gern einmal das 'Wunder der Geburt' erleben wollen.
Leider bezahlen nicht wenige Welpen und auch oft die Fähen
diesen Wunsch mit dem Leben, weil grundlegende Informationen
zu Gendefekten, Welpenaufzucht oder Komplikationen bei der
Geburt fehlen.
Wir sind generell für Zucht, solange diese gewissenhaft
geführt wird.
Nachfolgende Punkte machen für uns einen guten Züchter
aus:
- wird nicht ohne Schutzvertrag vermittelt.
Dieser Schutzvertrag beinhaltet u.a. auch die Klausel, dass
der Welpe zum Züchter zurückgegeben werden kann,
sollte dem neuen Besitzer die Haltung nicht mehr möglich
sein/sollte er das Tier nich mehr wollen.
- wird nur geimpft und mit Chip abgegeben.
- ist parasitenfrei und augenscheinlich gesund.
- wird nich in Einzelhaltung vermittelt, auch wenn der Käufer
versichert, dass irgendwann eine Partner folgen wird.
- ist mindestens 8 Wochen alt und so selbstständig,
dass er ausziehen kann. Ist dies mit 8 Wochen nicht der
Fall, darf er gern länger beim Züchter bleiben.
- ist sauber, hell und großzügig.
Die Welpen sind separat mit der Mutterfähe untergebracht,
bis diese groß genug für die Gruppe sind.
- unkastrierte Rüden sind von den Fähen (egal
ob kastriert oder nicht) getrennt und haben ebenfalls einen
großzügigen & sauberen Käfig.
- kein Tier wird einzeln gehalten, sondern hat mindestens
einen Partner.
- Alle Tiere machen einen
zutraulichen und gesunden Eindruck, sind nicht bissig oder
scheu.
- Es wird auf artgerechte Ernährung und Pflege geachtet.
- Der Züchter beantwortet gern alle Fragen und fragt
auch seinen 'Kunden' Löcher in den Bauch.
- Tiere, die sich augenscheinlich durch aufgetretene Probleme
als zuchtuntauglich erwiesen haben, werden kastriert.
- Keine Zucht mit tauben oder kryptorchiden Tieren.
- Die Herkunft der Elterntiere ist bekannt, am besten bis
zu den Urgroßeltern.
- Ein Züchter fürchtet keine Konkurenz und hält
freundschaftlichen Kontakt zu anderen Züchtern. Auch
empfiehlt er diese gerne weiter.
- Die Welpen werden jederzeit wieder von dem Züchter
zurückgenommen, egal warum.
Noch immer fallen viele Welpenkäufer
auf sog. Vermehrer herein. Dort werden die Welpen meist
ungeimpft und ohne Microchip vergeben und so zu einem Spottpreis
von oft nicht mehr als 40 Euro verkauft. Es gibt auch keinen
Schutzvertrag und der damals noch so freundliche 'Züchter'
ist bei Rückfragen oder Problemen nicht zu sprechen.
Allerdings gibt es auch viele Vermehrer die besondere Farben
zu horrenden Preisen anbieten und eine unglaublich hohe
Zahl an Welpen haben. Gerade hierbei sollte Vorsicht geboten
sein, denn unserer Meinung nach kann man sich nicht ausreichend
um 20 oder 30 Welpen plus oft sehr viele adulte Tiere kümmern,
sodass man oft die viel beschrieben bissigen Welpen bekommt.
So schwierig es auch klingen mag, den richtigen Züchter
zu finden, es ist möglich. Wichtig ist bloß,
sich Zeit zu lassen und ggf. mehrere Züchter aufzusuchen.
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